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1836

Hund und Katzen

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Mauskätzchen gab ein großes Fest Und hatte dazu geladen Bekannt' und Verwandte von Ost und West Und lauter Ihro Gnaden.

Miau, miau, miau. Sie trieben vielerlei Possen und Scherz Und füllten sich weidlich den Ranzen, Und weil es nun eben war im März,

So wollten die Kätzerlein tanzen. Miau, miau, miau. Doch alle die gnädigen Kätzerlein, Die gnädigen Kater und Katzen,

Die konnten nichts als miauen und schrei'n Und schluchzen und pfuchzen und pfnatzen. Miau, miau, miau. Mauskätzchen schickt nach dem Pudel hin,

Der konnte das Hackebrett schlagen, Der sollte so was nach ihrem Sinn Auf dem Hackebrett vortragen. Miau, miau, miau.

Der Pudel war ein gescheidter Mann, Eine bürgerliche Canaille: „Was geht mich Dero Gesellschaft an, Ew. Gnaden Katzengebalge?“

Wau, wau, wau, wau.

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