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1836

Hund und Katze

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

„Du willst mich kratzen, Katze? Mich kratzen, Katze du? Birg, Katze, deine Tatze, Sonst, Katze, patsch' ich zu.“

So sprach der Hund zur Katze Und sah sie patzig an. Mit einer süßen Fratze Die Katze drauf begann:

Miau, miau, miau, miau! Die Katze drauf begann. Lieb Hündlein, mußt mir schmeicheln Und thun recht sanft und zart,

Du mußt mich krau'n und streicheln: So will es meine Art. Glaub' mir, daß ich nicht murre, Glaub' mir es, meiner Six!

Ich schmiege mich und schnurre Und mache manchen Knix, Miau, miau, miau, miau! Und mache manchen Knix.

Da sprach der Hund zur Katze: „Ich geb' dir keinen Schmatz, Ich fürchte deine Tatze: Du bist ein falscher Schatz.“

So sprach der Hund zur Katze: „Ich geb' dir keinen Schmatz, Ich fürchte deine Tatze: Du bist ein falscher Schatz,

Wauwau, wauwau, wauwau, wauwau! Du bist ein falscher Schatz.“

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