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1836

Frühlingsvergnügen

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Winter ist wieder vergangen, Es grünet und blühet das Feld; Im Walde da singen die Vögel, Es freut sich die ganze Welt.

Was macht nun ein rüstiger Bube? Er bleibet nicht länger zu Haus, Er ziehet gar lustig und munter, Mit uns in das Freie hinaus.

Und sind wir ins Freie gekommen, Beginnen wir mancherlei Spiel: Wir spielen Soldaten und Jäger, Und laufen vereint nach dem Ziel.

Wir spielen dann immer was Neues: Jetzt schlagen wir Ball und den Reif, Dann lassen wir steigen den Drachen, Mit seinem gewaltigen Schweif.

Dann dreh'n wir uns lustig im Kreise Und tanzen auf Einem Bein. Das ist ein Leben und Treiben! Wir trommeln und singen und schrei'n.

Und ist dann der Abend gekommen, Dann gehen wir fröhlich nach Haus, Dann sinnen wir andere Spiele, Auf morgen uns wiederum aus.

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