Skip to content
1836

Fritz und sein Spitz

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

„Komm, komm, mein liebes Spitzchen, Komm, sitze doch einmal!“ Nein, nein, mein liebes Fritzchen, Das machet mir Qual,

Bekommt gar nicht gut mir: Vom Sitzen da thut mir Der Rücken so weh. „Komm, komm, mein liebes Spitzchen,

Sonst hol' ich dich herzu.“ Laß mich, mein liebes Fritzchen, Ei, laß mich in Ruh! Es liegt sich so gut hier,

Das Ruhen das thut mir Im Freien so wohl. „Komm, komm, mein liebes Spitzchen, Sonst steht dir was bevor.“

O, o! mein liebes Fritzchen, So sei doch kein Thor! O laß doch dein Dräuen, Denn willst du mich bläuen,

So lauf' ich dir fort. „Komm, komm, mein liebes Spitzchen, Die Bratwurst schenk' ich dir.“ Ja so, mein liebes Fritzchen,

So komm' ich zu dir. Die Sprache versteh' ich; Mein Fritzchen, nun geh' ich Und sitze vor dir.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Fritz und sein Spitz · August Heinrich Hoffmann von Fallersleben · Poetry Cove