Skip to content
1836

Der Mond

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Mond zieht durch die Wolken, Er kommt so hell heran. Ihr Kinder, eilt ins Freie! O seht den Mond euch an!

Da streckt das kleinste Knäbchen Die Arm' hinaus gar weit, Den Mond, den Mond will's haben, Nach ihm es weint und schreit.

Ich kann ihn dir nicht geben, Auch wenn du größer bist, Kann ich kein Glück dir geben, Das nicht auf Erden ist. –

Denk' bei dem goldnen Monde, Der hoch am Himmel schwebt, Daß Niemand hier auf Erden Unmögliches erstrebt.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Der Mond · August Heinrich Hoffmann von Fallersleben · Poetry Cove