Skip to content
1836

Brummer und FliegeFußnoten

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Zog Brummer Stiefel und Sporen an Summ si summ sa, brumm bri brumm bre Und ritt zur Fliege als Freiersmann. Summ, summ summ summ, summ summ summ,

Si, summ se! Und da er kam an der Fliege Thor, Stand sie im Marderpelze davor. Hör', Fliege, du bist ja so schön und fein,

Sag', willst du werden die Liebste mein? – Wie kann ich werden die Liebste dein, Du arm und ich ja so reich, nein! nein! Ich sitz' auf dem Faß in des Königs Schloß,

Du sitzest auf dem Rücken dem Roß. Der Brummer zupfte die Flieg' am Bein Und warf sie tief in den Gossenstein. Vergnügt erhob sich die Flieg' und sprach:

Wann ist denn unser Hochzeitstag? – Marientag, wann die Ernte beginnt, Und überall Brummer und Fliegen sind.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Brummer und FliegeFußnoten · August Heinrich Hoffmann von Fallersleben · Poetry Cove