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1798–1874

Bei einem Faschingsball 1839.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Die uns wie ein Kranz im Frühling gewunden umgeben, Und wie ein Tanz von fröhlichen Stunden umschweben,

Und Freude in unser Leben weben, Und Leben unserm Streben geben, Und unser Leben zum Leben erheben, Die unser Herzweh

Und unsere Plagen, Wie die Sonne den Märzschnee, Wissen zu verjagen; Die den Becher

der schlimmen Laune für sich behalten, Und uns nur den Fächer der Fröhlichkeit entfalten; Die besser

Und mehr für den Herrscher als die Herrschaft entbrennen; Die nicht grollen und schmollen, Wenn wir trinken sollen und wollen, Die unsern heißen Durst zu würdigen

immer bereit sind, Und denen unsere leeren Flaschen und Taschen nimmer leid sind: Es leben

Die uns wie ein Kranz im Frühling gewunden umgeben, Und wie ein Tanz von fröhlichen Stunden umschweben,

Und Freuden in unser Leben weben, Und Leben unserm Streben geben, Und unser Leben zum Leben erheben, sie sollen leben

hoch!

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