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1798–1874

Auch ein Mädchen aus der Fremde.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Ein Mädchen aus der Fremde kam Und wollte sich vermählen, Doch wollte sie den Bräutigam Sich selber nur erwählen.

Willkommen, junge fremde Fee Voll Anmuth, Mild' und Güte, So rein wie frisch gefallner Schnee, So schön wie Maienblüthe!

Wohin sie kam, da schien sogleich Sich Alles froh zu regen, Und wo sie weilte, stand das Reich In Kraft und Macht und Segen.

Willkommen! schollen hell und laut Des Volkes frohe Lieder: O ließe sich die holde Braut Bei uns doch heimisch nieder!

Sie aber bot ihr Händelein Nur einem Königssohne: Ich will mit ihm vermählet sein, Mit ihm und seinem Throne!

Er nähme sie auch gern zur Eh', Wenn's ginge morganatisch, Das aber war der lieben Fee Doch gar zu problematisch.

Sogleich war ohne alle Spur Die Fee wie weggetrieben, Uns aber ist ihr Name nur:

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