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1836

4.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

So schlaf' in Ruh! Die Zeitlos' und die Tulpe nickt, Auf daß der Schlaf sie auch erquickt. Die Aeugelein zu!

Mein Kindlein du! Nun schlaf' in Ruh! So schlaf' in Ruh! Die Lämmlein sind jetzt müd' und satt,

Sie suchen ihre Lagerstatt. Die Aeugelein zu! Mein Kindlein du, Nun schlaf' in Ruh!

So schlaf' in Ruh! Der Vogel fliegt zum Dornenstrauch: „Jetzt ist es Nacht, drum schlaf' ich auch.“ Die Aeugelein zu!

Mein Kindlein du, Nun schlaf' in Ruh! So schlaf' in Ruh! Die Sterne leuchten hell und klar,

Es kommt von dort der Engel Schaar, Die Aeugelein zu! Mein Kindlein du, Nun schlaf' in Ruh!

So schlaf' in Ruh! Es kommt auch einer her und wacht, Mein Kind, bei dir die ganze Nacht. Die Aeugelein zu!

Mein Kindlein du, Nun schlaf' in Ruh! So schlaf' in Ruh! Er breitet seine Flügel aus,

Und singt: Gott segne dieses Haus! Die Aeugelein zu! Mein Kindlein du, Nun schlaf' in Ruh!

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