herzenerhebenden,
Düstres und Klares, Schönes und Wahres
sinnig verwebenden,
Erd' und Himmel minnig umschwebenden,
die da trachten und dichten,
das Dunkle zu lichten,
das Gebeugte zu richten,
das Verworrne zu schlichten;
Die aus der Erde Banden und Schlingen
Sich frei mit der Lerche gen Himmel schwingen,
Und unbekümmert um diesen und jenen
Fröhlich singen ihr Lieben und Sehnen,
Und nicht aus Pfützen und Lachen schlürfen,
Und keiner undeutschen Quelle bedürfen,
Und nach keinen fremden Gängen schlürfen —
Sondern am heimischen Born sich laben
Und in ihrem eigenen Herzen graben,
Weil sie selbst den Schacht im Herzen haben;
Die wie der Frühling Blüthen entfalten
Und wie der Frühling niemals alten,
Und auf die ganze Welt verzichten,
Weil sie nicht um Ruhm und Geld dichten.