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1798–1874

2.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Die aus dem gewaltigen Meer von Tönen Fischen die Perle des Edelen, Schönen, Die uns des Lebens Mißklang entwöhnen, Allem Jammern, Klagen und Stöhnen,

Uns mit dem Weltgewühle versöhnen, Uns das Leben erheitern, verschönen — Die, was ein Dichter irgend gesagt hat, Was er gelacht und was er geklagt hat,

Was er zu ahnen kaum gewagt hat, Rastlos streben und ringen Schöner in Tönen darzubringen. In allen Herzen muß das Schön' ersprießen,

Wenn sie das Schön' in Tön' ergießen; Und wir wollen den Dank im Becherklang bringen, Wenn sie uns ihren Zechersang singen.

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