Skip to content
1806

Der Winter

Friedrich Hölderlin

Wenn sich der Tag des Jahrs hinabgeneiget Und rings das Feld mit den Gebirgen schweiget, So glänzt das Blau des Himmels an den Tagen, Die wie Gestirn in heitrer Höhe ragen.

Der Wechsel und die Pracht ist minder umgebreitet, Dort, wo ein Strom hinab mit Eile gleitet, Der Ruhe Geist ist aber in den Stunden Der prächtigen Natur mit Tiefigkeit verbunden.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Der Winter · Friedrich Hölderlin · Poetry Cove