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1770–1843

Der Tod für's Vaterland .

Friedrich Hölderlin

Du kommst, o Schlacht! schon wogen die Jünglinge Hinab von ihren Hügeln, hinab in's Thal, Wo keck herauf die Würger dringen, Sicher der Kunst und des Arms, doch sichrer

Kömmt über sie die Seele der Jünglinge, Denn die Gerechten schlagen, wie Zauberer, Und ihre Vaterlandsgesänge Lähmen die Kniee der Ehrelosen.

O nehmt mich, nehmt mich mit in die Reihen auf, Damit ich einst nicht sterbe gemeinen Tods! Umsonst zu sterben, lieb' ich nicht, doch Lieb' ich, zu fallen am Opferhügel

Für's Vaterland, zu bluten des Herzens Blut Für's Vaterland — und bald ist's gescheh'n! Zu euch Ihr Theuern! komm' ich, die mich leben Lehrten und sterben, zu euch hinunter!

Wie oft im Lichte dürstet' ich euch zu seh'n, Ihr Helden und ihr Dichter aus alter Zeit! Nun grüßt ihr freundlich den geringen Fremdling und brüderlich ist's hier unten.

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