Skip to content
1770–1843

An die Hoffnung .

Friedrich Hölderlin

O Hoffnung! holde! gütig geschäftige! Die du das Haus der Trauernden nicht verschmähst, Und gerne dienend, Edle, zwischen Sterblichen waltest und Himmelsmächten;

Wo bist du? wenig lebt' ich, doch athmet kalt Mein Abend schon, und stille, den Schatten gleich, Bin ich schon hier; und schon gesanglos Schlummert das schauernde Herz im Busen.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
An die Hoffnung . · Friedrich Hölderlin · Poetry Cove