Dich nur, Dich erhält Dein Licht, o Heldin! im
Lichte,
Und Dein Dulden erhält liebend, o Gütige!
Dich;
Und nicht einmal bist Du allein, Gespielen genug
sind,
Wo blühest und ruhst unter den Rosen des
Jahrs;
Und der Vater, er selbst, durch sanft muthath-
mende Musen
Sendet die zärtlichen Wiegengesänge Dir zu.
Ja! noch ist sie es ganz! noch schwebt vom Haupte
zur Sohle,
Still herwandelnd, wie sonst, mir die Athene-
rin vor.
Und wie, freundlicher Geist! von heitersinnender
Stirne
Segnend und sicher Dein Stral unter die Sterb-
lichen fällt,
So bezeugest Du mir's, und sagst mir's, daß ich
es Andern
Wiedersage, denn auch Andere glauben es nicht,
Daß unsterblicher doch, denn Sorg' und Zürnen,
die Freude
Und ein goldener Tag täglich am Ende noch ist.