Aber o Du, die schon am Scheidewege mir damals,
Da ich versank vor Dir, tröstend ein Schöneres
wies,
Du, die, Großes zu sehn und froher die Götter
zu singen,
Schweigend, wie sie, mich einst stille begeisternd,
gelehrt,
Götterkind! erscheinest Du mir, und grüßest, wie
einst, mich,
Redest wieder, wie einst, höhere Dinge mir zu?
Siehe! weinen vor Dir und klagen muß ich, wenn
schon noch
Denkend edlerer Zeit, dessen die Sele sich schämt.
Denn so lange, so lang' auf matten Pfaden der
Erde
Hab' ich, Deiner gewohnt, Dich in der Irre
gesucht,
Freudiger Schutzgeist! aber umsonst, und Jahre
zerrannen,
Seit wir ahnend um uns glänzen die Abende
sahn.