Ja! es frommet auch nicht, ihr Todesgötter! wenn
einmal
Ihr ihn haltet, und fest habt den bezwungenen
Mann,
Wenn ihr Bösen hinab in die schaurige Nacht ihn
genommen,
Dann zu suchen, zu flehn, oder zu zürnen mit
euch,
Oder geduldig auch wohl im furchtsamen Banne
zu wohnen,
Und mit Lächeln von euch hören das nüchterne
Lied.
Soll es seyn, so vergiß dein Heil, und schlummere
klanglos!
Aber doch quillt ein Laut hoffend im Busen
Dir auf,
Immer kannst Du noch nicht, o meine Seele, noch
kannst Du's
Nicht gewohnen, und träumst mitten im eisernen
Schlaf!
Festzeit hab' ich nicht, doch möcht' ich die Locke
bekränzen;
Bin ich allein denn nicht? aber ein Freundliches
muß
Fernher nahe mir seyn, und lächeln muß ich und
staunen,
Wie so selig doch auch mitten im Leide mir ist.