Aber meinest du nun, es haben die Thore ver-
gebens
Aufgethan und den Weg freudig die Götter
gemacht?
Und es schenken umsonst zu des Gastmahls Fülle
die Guten
Nebst dem Weine noch auch Blumen und Honig
und Obst?
Schenken das purpurne Licht zu Festgesängen, und
kühl und
Ruhig zu tieferem Freundesgespräche die Nacht?
Hält ein Ernsteres dich, so spar's dem Winter,
und willst du
Freien, habe Geduld, Freier beglücket der Mai.
Jetzt ist Anderes Noth, jetzt komm und feire des
Herbstes
Alte Sitte, noch jetzt blühet die edle mit uns.
Eins nur gilt für den Tag, das Vaterland, und
des Opfers
Festlicher Flamme wirft jeder sein Eigenes zu.
Darum kränzt der gemeinsame Gott umsäuselnd
das Haar uns,
Und den eigenen Sinn schmelzet, wie Perlen,
der Wein.
Dieß bedeutet der Tisch, der gelehrte, wenn, wie
die Bienen,
Rund um den Eichbaum, wir sitzen und singen
um ihn.
Dieß der Pokale Klang und darum zwinget die wilden
Seelen der streitenden Männer zusammen der
Chor.