Wieder ein Glück erlebt! Die gefährliche Dürre
geneset,
Und die Schärfe des Lichts senget die Blüthe
nicht mehr,
Offen steht jetzt wieder ein Saal, und gesund ist
der Garten,
Und von Regen erfrischt rauschet das glänzende
Thal
Hoch von Gewächsen, es schwellen die Bäch', und
alle gebund'nen
Fittige wagen sich wieder in's Reich des Gesangs.
Voll ist die Luft von Fröhlichen jetzt, und die Stadt
und der Hain ist
Rings von zufriedenen Kindern des Himmels
erfüllt.
Gerne begegnen sie sich und irren unter einander,
Sorgenlos und es scheint keines zu wenig, zu
viel.
Denn so ordnet das Herz es an, und zu athmen
die Anmuth,
Sie, die geschickliche, schenkt ihnen ein göttlicher
Geist.
Aber die Wanderer auch sind wohl geleitet und
haben
Kränze genug und Gesang, haben den heiligen Stab
Voll geschmückt mit Trauben und Laub, bei sich,
und der Fichte
Schatten; von Dorfe zu Dorf jauchzt es, von
Tage zu Tag,
Und wie Wagen, bespannt mit freiem Wilde, so
ziehn die
Berge voran, und so träget und eilet der Pfad.