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1872

Unterwegs

Paul Heyse

Nun brause mich, Wind, nach Hause geschwind, Dort sitzt mein Liebchen und sehnt und sinnt, Ihre einz'ge Gesellin die flackernde Kerz', Und sie horcht auf den Sturm und horcht auf ihr Herz.

O trage mich, Wind, durch den sausenden Hag, Beflügle den Fuß mir dein Flügelschlag, Beflügle die Zeit, und mit klirrendem Ton Poch an ihr Fenster: wir kommen schon!

Wir kommen! Und brechen wir ein in das Haus, Dann stürme dein Atem das Flämmchen aus, Dann saus' und brause hinaus in die Nacht, Um die Hütte der Glücklichen halte die Wacht!

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