Skip to content
1899

17.

Georg Heym

Die Schiffe gleiten rauschend in die Bucht, Von hundert Schultern in das Meer geschoben. Die Menge drängt sich an den Borden oben. Die Schiffe sinken tief von Last und Wucht.

Die Segel schwanken auf von den Verdecken, Zu hundert ziehn sie auf sie an den Seilen. Die Ankerketten kappen sie mit Beilen. Mit Stangen stoßen ab sie von den Hecken.

Es füllen Raum und Deck sich mit dem Trosse. Eunuchen, Sklaven, Priester und Soldaten. Ein Rennen, Schreien, wahnsinnig Gebaren. Ein Kampf und ziellos Durcheinanderfahren.

Die Elefanten durch die Fluten waten. Die Schiffe stoßen wütend die Kolosse.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
17. · Georg Heym · Poetry Cove