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1817–1875

XxIX.

Georg Herwegh

Tief, tief im Meere sprach einst eine Welle: Wie glücklich müssen meine Schwestern leben, Die droben strahlend auf und nieder schweben; O dürft' ich einmal an des Tages Helle!

Wie sie gebeten, so geschah ihr schnelle, Sie durfte aus dem dunkeln Schoos sich heben; Doch kaum war ihr Ein Sonnenstrahl gegeben, Lag sie schon sterbend an des Ufers Schwelle.

O mögen Alle doch ihr Schicksal loben, Die still geheim des Lebens Kreis beschreiben Und nie die Wut der offnen See erproben. O mögen sie in tiefer Nacht verbleiben,

Und ihrer Keiner streben je nach oben, Um mit den Winden auf den Sand zu treiben.

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