Skip to content
1817–1875

XlI.

Georg Herwegh

„eins — zwei — drei — vier — nun, eine hübsche Schar! Mein guter Freund, Ihr treibt das Ding ins Große; Heut' ist es diese, Morgen jene Rose: Mit Eurem Herzen steht es sonderbar.“

Der Dichter ist der Sultan Scheriar, Und liebt, wie dieser Herr, das Grandiose; Bis er Scheherezaden ward gewahr. Ich sah wohl manch ein schönes Angesicht,

Das ich besungen und belobt; nur schade, Das, was ich suchte, war es immer nicht. Und Alles, Alles mord' ich ohne Gnade, Was meinem Ideale widerspricht:

Wann kommst Du endlich, o Scheherezade?

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
XlI. · Georg Herwegh · Poetry Cove