Ob die Locken eine Glorie quellen
Um Dein Antlitz und Du himmlischmild
Auf mich blickst, ein stumm Marienbild,
Das zwei blaue Sterne fromm erhellen,
Ob Dein Haar in ungebundnen Wellen
Um den Nacken flutet, stolz und wild,
Und Dein Aug' ein harter Demantschild,
Dran die kühnsten Wünsche jach zerschellen;
Ob ich sehe mit dem Heil'genscheine
Dich, ob mit des Unmut's düstrer Falte,
Ewig, ewig fleh' ich nur das Eine:
Daß Dein schöner Mund doch nie erkalte,
Daß Dein schönes Auge niemals weine,
Und mir Gott Dein schönes Herz erhalte.