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1817–1875

XiI .

Georg Herwegh

Die Ihr voll Mut zu schleudern euch nicht scheutet Ein blitzend Wort in unsres Lebens Schwüle, O Glück, wenn ihr euch auf dem Sterbepfühle Vom Neid zerstückter Kränze noch erfreutet!

Wie haben Ruhm in Scheffeln sich erbeutet, Die ruhig trabten ihren Weg zur Mühle Und immer hübsch die trunkensten Gefühle Gleich tauben Blüten aus dem Korn gereutet!

Brauch' deine Hand, die ist der Welt genug, Und Kopf und Herz sind beide überflüssig; Man will den Flaum vom Vogel, nicht den Flug. Kannst du nur dichten, gehe lieber müssig;

Die Welt, die stets das Ungereimte trug, Ist des Gereimten schnell sehr überdrüssig.

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