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1817–1875

ViII.

Georg Herwegh

Von Büchern liegt vor mir ein Perserheer, Doch keins kann mir den Unmut ganz verwischen; Unwillig schwingt der Kritiker den Speer: Warum die fremde Kost auf unsern Tischen?

Warum nach Gold in fremden Flüssen fischen? Ist unsre Heimat, unser Herz so leer? Geh' wieder in dein Kämmerlein und dichte! Brauchst keinen Turban, keine welschen Blousen;

Zünd' deinen Zunder an am eignen Lichte! Greif', Sänger, wieder in den eignen Busen, In deines eignen theuern Volks Geschichte! Da, oder nirgends wohnen deine Musen.

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