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1817–1875

IiI.

Georg Herwegh

Der Gott des Friedens will uns nimmer segnen, Den Oelzweig weinend auf die Seite legen; Vom Nil zum Tajo höret man schon regen Die Kriegsdämonen sich, die wildverwegnen.

Und mancher sieht im Geist nur Helden regnen, Die sollen auf den Spitzen ihrer Degen Der Völker künftige Geschichte wägen, Und so dem Sturme stürmisch auch begegnen.

Der Dichter aber denkt man nicht, der stillen, Wenn blutig weithin sich die Felder röten Und Unheil alle finstern Mächte brauen. Und doch — nur

Jetzt, eben jetzt sind Seher uns vonnöten, Den Flug der Adler wieder zu beschauen!

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