Die Blumen überwuchern unsre Saaten,
Drum fehlet uns ein Held von ächtem Korne,
Der tief getrunken aus der Mannheit Borne
Und helfen kann, wo Tausende nur rathen;
Der sich versteht auf hohe, freie Thaten,
Deß Auge flammt in hellem Liebeszorne,
Der die Tyrannen peitschet mit dem Dorne
Von jeder Rose, so sie uns zertraten.
Ein Held, deß Worte leuchten in die Runde,
Der unsers Vaterlands zersprengte Theile
Zusammenzaubern kann zu neuem Bunde;
Ein Held, der, wo die Noth erheischet Eile,
Die Waffen in der Hand trägt, statt im Munde,
Zum Schwert greift, statt nach Pinsel oder Feile.