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1817–1875

Husarenlied .

Georg Herwegh

Es flammt mein Herz, es schwillt mein Muth, Ich schwinge meinen Stahl, Und hätt' ich einen Federhut, So wär' ich General!

Wie klingen die Trompeten hell Des Morgens um die Vier! Der Tambour schlägt sein Eselsfell, Die Esel schlagen wir.

Zur Seite blitzt uns das Gewehr, Der Tod aus unsrer Hand; Wir reiten hin, wir reiten her, Wir reiten um's Vaterland.

Und ob sich auch manch schönes Kind Die Aeuglein schier zerweint: Husaren sausen wie der Wind Vorüber in den Feind.

Das ist ein Leben auf der Wacht, So lustig und so frei! Das geht so leicht in heißer Schlacht Vorüber und vorbei!

Der Himmel wird uns aufgethan Wie ein Juwelenschrein; Husarensäbel klopfen dran Und drinnen ruft's: Herein!

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