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1817–1875

Deutsche und französische Dichter.

Georg Herwegh

Gemälde, Spiegel, Uhren und Tapeten, Und rings, wie bei dem türkischen Sultane, Von Sammt und Seide strotzende Divane, Auch Kruzifixe, nie davor zu beten.

So lieben's überm Rheine die Poeten; Ums Haubt gewunden farbige Turbane, Durch Wolken Weihrauchs rauschend im Kaftane — Sind das noch Dichter, noch Anachoreten?

Hoch über meinem Volk, in der Mansarde, Umduftet von des Gartens blühndem Flieder, Am Hut von Rosen eine Festkokarde, Indeß die jungen Spatzen auf und nieder

Vorm Fenster schildern, eine Ehrengarde — So schreib' Ich für mein deutsches Mädchen Lieder.

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