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1846

25.

Georg Herwegh

Am schönsten Tag um einen Wunsch betrogen, Und eine Niete jede, jede Karte, An meinem Schwerte Scharte nur an Scharte, Wenn einmal aus der Scheide ich's gezogen.

Doch halt' ich mutig über allen Wogen Die Poesie, die leuchtende Standarte, Durch sie versöhn' ich mein Geschick, das harte, Den rauhsten Sturm mit ihrem Regenbogen.

Nie tönte meine Leier Tod und Fluch, Nie schnitt ich aus des Hyperioniden Purpur ein traurig-düstres Leichentuch; Der Herr hat mir ein frommes Herz beschieden,

Die Welt ist mir ein heilig, heilig Buch, Drin alle Blätter flüstern: Frieden! Frieden!

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