Zum Fischer reit' ich,
Den Fischer besuch' ich,
Sein Eidam wär' ich gerne!
Am Hafestrande
Spült' ich die Neze,
Rein wusch ich mir die Hände.
Weh! da entfiel mir
Vom Mittelfinger
Mein Bräutgamring zu Grunde.
Erfleh dir, Liebster,
Den Wind, den Nordwind,
Auf vierzehn lange Tage!
Vielleicht er würf ihn,
Den Ring, vom Grunde
Auf deiner Liebsten Wiese.
Da kömmt das Mädchen
Dort über Feld her
Am Rautengarten.
Verruhe dich, mein Liebster,
Leg ab die Sense
Hier in die Schwade,
Und deinen Schleifstein
Auf diese Schwade!
Verruhe dich, mein Liebster!
Dank dir, mein Mädchen,
Dank für dein Kommen,
Und für dein Mitleid,
Für deine süsse Rede! – – –
Schön Tag, schön Abend,
O gute Mutter!
Kann ich Nachtlager haben?
Nachtlager will ich
Dir nicht versagen,
Doch gut werd' ich dir nimmer.