Ach, Liebste, laß uns eilen,
Wir haben Zeit!
Es schadet uns Verweilen,
Uns beiderseit.
Der edlen Schönheit Gaben
Fliehn Fuß für Fuß:
Das alles, was wir haben,
Verschwinden muß.
Der Wangen Zier erbleichet,
Das Haar wird greis:
Der Augen Feuer weichet,
Die Brust wird Eis.
Das Mündlein von Corallen
Wird ungestalt:
Die Händ' als Schnee, verfallen
Und du wirst alt.
Drum laß uns jezt geniessen
Der Jugend Frucht;
Eh' als wir folgen müssen
Der Jahre Flucht.
Wo du dich selber liebest,
So liebe mich;
Gib mir, das was du giebest
Verlier' auch ich.