O, laßt in stiller Klause
Mein Auge einsam weinen;
Ich will nicht im Gebrause
Der Welt fortan erscheinen.
Mein Herz, ihr Lieben, sehnet
Sich nicht nach ihren Freuden;
Mein düstres Auge thränet
Auch nicht ob ihrer Leiden.
Sie bot mir ihre Freuden –
Ich habe sie verlassen.
Wohl kenn' ich ihre Leiden
Und muß sie ewig hassen.
Laß nun in stiller Zelle
Mein Herz zu Dem sich heben,
Der einzig ist die Quelle
Von Liebe, Licht und Leben. –
Er läßt im stillen Grabe
Wohl bald mich Ruhe finden.
Was ich gelitten habe,
Kann Er allein ergründen. –
Herr! laß in ew'gem Frieden
Mich dann in Dir erfreuen.
Was ich gefehlt hienieden,
Herr! Du wirst es verzeihen.