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1892

Das Wundervöglein

Karl Henckell

Ein Vöglein flattert vor mir her Mit silbergrauen Schwingen. Hör' ich es singen, Bleibt mir das Herz nicht länger schwer.

Das ist der Vogel vom Lande „Über dem Leid“, Trägt purpurne Tupfen am Rande Vom Silberkleid.

Hat in viel dunkle Wellen Seine Flügelchen getaucht ... Meinem wunderfeinen Gesellen Bleibt Licht auf Flug und Flaum gehaucht.

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