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1797–1856

Xl.

Heinrich Heine

Wie der Mond sich leuchtend dränget Durch den dunkeln Wolkenflor, Also taucht aus dunkeln Zeiten Mir ein lichtes Bild hervor.

Saßen all auf dem Verdecke, Fuhren stolz hinab den Rhein, Und die sommergrünen Ufer Glühn im Abendsonnenschein.

Sinnend saß ich zu den Fußen Einer Dame, schön und hold; In ihr liebes, bleiches Antlitz Spielt' das rothe Sonnengold.

Lauten klangen, Buben sangen, Wunderbare Fröhlichkeit! Und der Himmel wurde blauer, Und die Seele wurde weit.

Mährchenhaft vorüberzogen Berg und Burgen, Wald und Au'; Und das Alles sah ich glänzen In dem Aug' der schönen Frau.

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