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1797–1856

XiV.

Heinrich Heine

Das Meer erglänzte weit hinaus, Im letzten Abendscheine; Wir saßen am einsamen Fischerhaus, Wir saßen stumm und alleine.

Der Nebel stieg, das Wasser schwoll, Die Möve flog hin und wieder; Aus deinen Augen, liebevoll, Fielen die Thränen nieder.

Ich sah sie fallen auf deine Hand, Und bin auf's Knie gesunken; Ich hab' von deiner weißen Hand Die Thränen fortgetrunken.

Seit jener Stunde verzehrt sich mein Leib, Die Seele stirbt vor Sehnen; — Mich hat das unglückseel'ge Weib Vergiftet mit ihren Thränen.

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