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1797–1856

X. Seegespenst.

Heinrich Heine

Ich aber lag am Rande des Schiffes, Und schaute, träumenden Auges, Hinab in das spiegelklare Wasser, Und schaute tiefer und tiefer —

Bis tief, im Meeresgrunde, Anfangs wie dämmernde Nebel, Jedoch allmählig farbenbestimmter, Kirchenkuppel und Thürme sich zeigten

Und endlich, sonnenklar, eine ganze Stadt, Alterthümlich niederländisch, Und menschenbelebt. Bedächtige Männer, schwarzbemäntelt,

Mit weißen Halskrausen und Ehrenketten Und langen Degen und langen Gesichtern, Schreiten über den wimmelnden Marktplatz

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