Skip to content
1797–1856

ViI. Nachts in der Cajüte .

Heinrich Heine

Es träumte mir von einer weiten Haide, Weit überdeckt von weißem, weißem Schnee, Und unter'm weißen Schnee lag ich begraben Und schlief den einsam kalten Todesschlaf.

Doch droben aus dem dunkeln Himmel schauten Herunter auf mein Grab die Sternenaugen, Die süßen Augen! und sie glänzten sieghaft Und ruhig heiter, aber voller Liebe.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
ViI. Nachts in der Cajüte . · Heinrich Heine · Poetry Cove