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1797–1856

LxXXI.

Heinrich Heine

Neben mir wohnt Don Henriques, Den man auch den Schönen nennet; Nachbarlich sind unsre Zimmer Nur von dünner Wand getrennet.

Salamanka's Damen glühen, Wenn er durch die Straßen schreitet, Sporenklirrend, schnurrbartkräuselnd, Und von Hunden stets begleitet.

Doch in stiller Abendstunde Sitzt er ganz allein daheime, In den Händen die Guitarre, In der Seele süße Träume.

In die Saiten greift er bebend Und beginnt zu phantasiren, Ach! wie Katzenjammer quält mich Sein Geschnarr und Quinquiliren.

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