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1797–1856

I.

Heinrich Heine

Am Fenster stand die Mutter, Im Bette lag der Sohn. „willst du nicht aufstehn, Wilhelm, Zu schau'n die Prozession?“ —

„ich bin so krank, o Mutter, Daß ich nicht hör' und seh'; Ich denk' an das todte Gretchen, Da thut das Herz mir weh.“ —

„steh' auf, wir wollen nach Kevlaar, Nimm Buch und Rosenkranz; Die Mutter Gottes heilt dir Dein krankes Herze ganz.“

Es flattern die Kirchenfahnen, Es singt im Kirchenton; Das ist zu Cölln am Rheine, Da geht die Prozession.

Die Mutter folgt der Menge, Den Sohn, den führet sie, Sie singen beide im Chore: Gelobt sey'st du Marie!

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