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1826

4.

Heinrich Heine

Ich halte ihr die Augen zu Und küß sie auf den Mund; Nun läßt sie mich nicht mehr in Ruh', Sie fragt mich um den Grund.

Von Abend spät bis morgens fruh, Sie fragt zu jeder Stund': „Was hältst du mir die Augen zu, Wenn du mir küßt den Mund?“

Ich sag ihr nicht, weshalb ich's tu, Weiß selber nicht den Grund – Ich halte ihr die Augen zu Und küß sie auf den Mund.

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