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1826

3.

Heinrich Heine

Gestern noch fürs liebe Brot Wälzte sie sich tief im Kot, Aber heute schon mit vieren Fährt das stolze Weib spazieren.

In die seidnen Kissen drückt Sie das Lockenhaupt, und blickt Vornehm auf den großen Haufen Derer, die zu Fuße laufen.

Wenn ich dich so fahren seh, Tut es mir im Herzen weh! Ach, es wird dich dieser Wagen Nach dem Hospitale tragen,

Wo der grausenhafte Tod Endlich endigt deine Not, Und der Carabin mit schmierig Plumper Hand und lernbegierig

Deinen schönen Leib zerfetzt, Anatomisch ihn zersetzt – Deine Rosse trifft nicht minder Einst zu Montfaucon der Schinder.

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