Skip to content
1826

3.

Heinrich Heine

Auf ihrem Grab, da steht eine Linde, Drin pfeifen die Vögel und Abendwinde, Und drunter sitzt, auf dem grünen Platz, Der Müllersknecht mit seinem Schatz.

Die Winde, die wehen so lind und so schaurig, Die Vögel, die singen so süß und so traurig, Die schwatzenden Buhlen, die werden stumm, Sie weinen und wissen selbst nicht warum.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
3. · Heinrich Heine · Poetry Cove