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1826

29.

Heinrich Heine

Das ist ein schlechtes Wetter, Es regnet und stürmt und schneit; Ich sitze am Fenster und schaue Hinaus in die Dunkelheit.

Da schimmert ein einsames Lichtchen, Das wandelt langsam fort; Ein Mütterchen mit dem Laternchen Wankt über die Straße dort.

Ich glaube, Mehl und Eier Und Butter kaufte sie ein; Sie will einen Kuchen backen Fürs große Töchterlein.

Die liegt zu Haus im Lehnstuhl, Und blinzelt schläfrig ins Licht; Die goldnen Locken wallen Über das süße Gesicht.

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29. · Heinrich Heine · Poetry Cove