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1826

18.Fortuna

Heinrich Heine

Frau Fortuna, ganz umsunst Tust du spröde! deine Gunst Weiß ich mir, durch Kampf und Ringen, Zu erbeuten, zu erzwingen.

Überwältigt wirst du doch, Und ich spanne dich ins Joch, Und du streckst am End' die Waffen – Aber meine Wunden klaffen.

Es verströmt mein rotes Blut, Und der schöne Lebensmut Will erlöschen; ich erliege Und ich sterbe nach dem Siege.

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