Skip to content
1826

1.

Heinrich Heine

Alle Liebesgötter jauchzen Mir im Herzen, und Fanfare Blasen sie und rufen: „Heil! Heil, der Königin Pomare!“

Jene nicht von Otahaiti – Missionärisiert ist jene – Die ich meine, die ist wild, Eine ungezähmte Schöne.

Zweimal in der Woche zeigt sie Öffentlich sich ihrem Volke In dem Garten Mabill, tanzt Dort den Cancan, auch die Polke.

Majestät in jedem Schritte, Jede Beugung Huld und Gnade, Eine Fürstin jeder Zoll Von der Hüfte bis zur Wade –

Also tanzt sie – und es blasen Liebesgötter die Fanfare Mir im Herzen, rufen: „Heil! Heil der Königin Pomare!“

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
1. · Heinrich Heine · Poetry Cove