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1760–1826

Die Vergänglichkeit .

Johann Peter Hebel

Je ’s isch nit anderst, lueg mi a, wie d’ witt, und mit der Zit verbrennt die ganzi Welt. Es goht e Wächter us um Mitternacht,

e fremde Ma, me weiß nit, wer er isch, er funklet, wie ne Stern, und rüeft: Wacht auf, es kommt der Tag!“ — Drob röthet si

der Himmel, und es duudert überal, z’ erst heimli, alsgmach lut, wie sellemol wo Anno Sechsenünzgi der Franzos so uding gschoße het. Der Bode wankt,

aß d’ Chilch-Thürn guge; d’ Glocke schla- gen a, und lüte selber Bet-Zit wit und breit, und alles betet. Drüber chunnt der Tag;

o, bhütis Gott, me brucht ke Sunn derzu, der Himmel stoht im Blitz, und d’ Welt im Glast. Druf gschieht no viel, i ha iez nit der Zit;

und endli zündets a, und brennt und brennt, wo Boden isch, und niemes löscht; es glnmst zlezt selber ab. Wie meinsch, siehts us

derno?

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