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1760–1826

Das Hexlein .

Johann Peter Hebel

Und woni uffem Schnid-Stuhl sitz für Basseltang, und Liechtspöh schnitz, se chunnt e Hexli wohlgimuth, und frogt no frey: „Haut’s Messer gut?“

Und seit mer frey no Gute Tag! und woni lueg, und woni sag: „’s chönnt besser go, und Große Dank!“ se wird mer ’s Herz uf ei mol chrank.

Und uf, und furt enanderno, und woni lueg, ischs nümme do, und woni rüef: „Du Hexli he!“ se gits mer scho kei Antwort meh.

Und sieder schmekt mer ’s Esse nit; stell umme, was de hesch und witt, und wenn en anders schlofe cha, se höri alli Stunde schla.

Und was i schaff das g’rothet nit, und alli Schritt und alli Tritt, se chunnt mer ebe das Hexli für, und was i schwetz, isch hinterfür.

’s isch wohr, es het e Gsichtli gha, ’s verluegti si en Engel dra; und ’s seit mit so ’me freie Muth, so lieb und süß: „Haut ’s Messer gut?“

Und leider hani’s ghört und gseh, und sellemols und nümme meh; dört ischs an Hag und Hurst verbey, und witers über Stock und Stei.

Wer spöchtet mer mi Hexli us, wer zeigtmer siner Mutter Hus? J lauf no, was i laufe cha, wer weiß, se triffi’s doch no a!

J lauf no alli Dörfer us, i such und frog vo Hus zu Hus, und würd mer nit mi Hexli chund, se würdi ebe nümme gsund.

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