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1838

Schwalbe und Fliege

Friedrich Hebbel

An dem heitersten Morgen entstürzte die fröhlichste Schwalbe Plötzlich dem Himmel und sank todt zu den Füßen mir hin. Mittags, der längst Erstarrten den Schnabel öffnend, erspäht' ich Eine Fliege im Schlund, welche sie halb nur verschluckt.

Diese zappelte noch, ich zog sie hervor, und, die Flügel Trocknend im Sonnenstral, schwirrte sie bald mir davon.

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